Backplanes

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Obwohl oft übersehen, sind Server-Backplanes eine Schlüsselkomponente der IT-Infrastruktur, die für die physische und logische Verbindung von Festplatten mit dem RAID-Controller oder HBA verantwortlich sind. Sie bestimmen, wie viele Datenträger Sie verwalten können, mit welcher Geschwindigkeit Daten fließen und ob Sie das volle Potenzial Ihres Storage ausschöpfen – unabhängig davon, ob Sie mit klassischem SAS/SATA oder modernem NVMe PCIe 4.0 arbeiten. Im Angebot von Hardware Direct finden Sie dutzende Backplane-Modelle für Dell-, HPE- und Supermicro-Plattformen – sowohl passive als auch aktive mit SAS-Expandern sowie hybride, die verschiedene Protokolle gleichzeitig unterstützen. Das sind Lösungen, die nicht nur die Erweiterung der Infrastruktur ermöglichen, sondern auch deren rationelle Nutzung – ohne Austausch des gesamten Servers.

Passive, aktive, hybride – wie wählt man die richtige Server-Backplane für seine Bedürfnisse?

Die Auswahl der richtigen Backplane endet nicht bei der Anzahl der Slots. Genauso wichtig sind Interfacetyp, unterstützte Bandbreite und die Form der Verbindung mit dem Mainboard und RAID-Controller.

Passive Modelle wie die Dell R710 82.5" MX827 bieten einfache Kommunikation mit SAS/SATA 2.5"-Festplatten ohne eingebaute Logik – sie sind günstig, zuverlässig und ausreichend für kleinere Umgebungen. Wenn Sie jedoch größere Skalierbarkeit und besseres I/O-Traffic-Management benötigen, lohnt es sich, auf aktive Backplanes mit Expander zu setzen, wie z.B. die Dell R730xd 242.5" 2RRVJ, die bis zu 24 Slots unterstützt und dynamische SAS-Signalverteilung gewährleistet. Eine weitere Option sind hybride Lösungen wie die Dell R650 NVMe 22.5", die PCIe 4.0 unterstützt und ideal für Umgebungen mit U.2-Festplatten ist. Die Wahl hängt also nicht nur vom Budget ab, sondern vor allem von der geplanten Belastung, dem Festplattentyp und davon, ob Sie auf Leistung, Zuverlässigkeit oder Erweiterungsmöglichkeiten in der Zukunft setzen.

Backplanes für spezifische Plattformen – was finden Sie im Angebot von Hardware Direct?

Das Angebot von Hardware Direct umfasst ein vollständiges Spektrum von Modellen – von klassischen Lösungen für Dell PowerEdge T430/T630 und R720/R730 über neuere NVMe-Backplanes für R650 bis hin zu dedizierten Layouts für HPE DL380 Gen9/Gen10 oder Blade-Server der BL460C-Serie. Für Dateiserver und kleine NAS-Systeme lohnt sich die Dell R230/R330 43.5" – ein günstiges und ausreichendes passives Modell mit Unterstützung für 4–8 Festplatten. Für größere Umgebungen – wie Virtualisierung, Backup oder Big Data-Systeme – sind Backplanes mit Expander wie die Supermicro SAS3-826EL1 mit Unterstützung für 24 SAS3-Festplatten eine viel bessere Wahl. Für moderne konvergente Konfigurationen (z.B. PowerEdge VRTX) ist die spezialisierte Backplane V38K3 für 25 Slots verfügbar – bereit für anspruchsvolle Systeme mit Datenredundanz und mehreren Controllern. Unabhängig vom Modell ist jedes Produkt im Shop mit Angabe von Abmessungen, Slot-Anzahl, Anschlusstyp und der dedizierten Server-Serie beschrieben – ohne Verwechslungsrisiko.

Wann lohnt sich der Austausch der Backplane und warum zahlt es sich aus?

Die Modernisierung der Backplane ist eine der einfachsten Möglichkeiten, einem älteren Server neues Leben einzuhauchen oder eine Plattform für moderne Datenträger vorzubereiten. Der Wechsel von einem passiven auf ein aktives SAS 12G-Expander-Modell bringt reale I/O-Bandbreitensteigerung, ermöglicht die Verwaltung größerer RAID-Arrays und reduziert die Controller-Belastung. Bei Dell-Servern der R720/R730- oder HPE DL380 Gen9-Serie ist das ein Upgrade, das weniger als 300 PLN kostet und die Plattform-Lebensdauer um mehrere Jahre verlängern kann. Für Umgebungen, die auf NVMe umsteigen, ermöglicht der Wechsel der Backplane auf PCIe 4.0-kompatible (z.B. Dell R650) die volle Leistung von U.2 SSDs zu erreichen – ohne Austausch des Mainboards oder des gesamten Chassis. Das ist ein rentabler und sicherer Weg zur Leistungssteigerung ohne Infrastruktur-Umbau. Und wenn Sie einen Server von 2010–2014 haben? Hardware Direct bietet auch kompatible SAS2/SATA-Backplanes für ältere DL180, R610, DL160, die es ermöglichen, eine funktionierende Umgebung aufrechtzuerhalten, ohne in neue Systeme zu investieren.